Garten-Tipps: Richtig kompostieren

Ein Komposthaufen ist eine feine Sache im Garten. Dort können organische Abfälle gelagert und zu wertvollem Humus kompostiert werden. Jedoch sollten Sie einige Ratschläge beim Kompostieren beachten, um Fehler zu vermeiden.

Wer nicht richtig kompostiert, hat schnell fiese Gerüche im Garten schweben. Zudem wird der organische Abfall nicht richtig zersetzt und schimmelt nur vor sich her. Um richtig zu kompostieren, muss die richtige Mischung auf den Komposthaufen. Dabei gilt, dass der organische Abfall zerkleinert werden sollte. Das erleichtert das Verrotten.

Des Weiteren sollte der Komposthaufen nicht mehr als 20 Prozent aus Laub bestehen. Es gibt Laubarten, die langsamer verrotten als andere. Dazu gehört das Laub von Eichen, Walnussbäumen und Platanen. Um den Kompostierungs-Prozess zu beschleunigen, sollten diese Laubarten stark zerkleinert werden.

Auch frisch gemähter Rasen ist beim Kompostieren mit Vorsicht zu genießen. Da er viel Wasser enthält, fängt er schnell an zu faulen. Deshalb sollten Sie ihn regelmäßig durch mischen, damit genügend Sauerstoff an ihn kommt.

Ein Komposthaufen rottet schneller, wenn Sie zu jedem neuen organischen Abfall, der darauf landet, fertigen Kompost beimischen. Dieser beinhaltet viele Mikroorganismen, die das Rotten besser in Gang setzen. Die Menge sollte bei etwa drei Prozent liegen. Essensreste und Fleisch gehören nicht auf den Komposthaufen, denn sonst werden Ratten angelockt.

Der Komposthaufen sollte an einem Ort stehen, der nicht von direkter Sonneneinstrahlung betroffen ist. Wichtig ist, dass der Haufen ein feuchtes Milieu hat, aber nicht zu nass ist, da sonst der Kompost anfängt zu faulen. Am besten halten Sie sich an die Regel ein Drittel trockener und zwei Drittel nasser organischer Abfall.

In der Regel dauert es zwischen sechs und zwölf Monate bis Sie den Kompost als Dünger verwenden können. Wenn Sie zwei bis drei Jahre warten, haben sie hochwertige, fruchtbare Gartenerde.
Nach einem halben bis einem Jahr ist der Kompost als Dünger verwendbar. Nach einem bis zwei Jahren wird aus ihm fruchtbare Gartenerde.

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