Tipps für die Inneneinrichtung: Streichen mit dunkler Wandfarbe

Es heißt, dass dunkle Wandfarbe Räume klein wirken lässt. Zudem ist es nicht so einfach, die Farbe regelmäßig aufzutragen, dass keine Wisch-Spuren zurück bleiben. Wenn Sie dennoch bei der Innengestaltung Ihres Eigenheims nicht auf dunkle Wandfarbe verzichten wollen, werden Ihnen diese Tipps fürs Streichen mit dunkler Farbe helfen.

Bevor es los geht, sollte die Farbe mit einem Holzrührstab gut durch gerührt werden. Da dunkle Wandfarbe viele Farbpigmente besitzt, lagern sich diese am Boden ab.

Schon beim Kauf sollten Sie auf Nummer sicher gehen und die Farbe testen. Denn dunkle Farbe wirkt abhängig vom Untergrund anders. Auch die nasse Farbe sieht im Eimer anders aus als auf der Wand.

Bei der Auswahl der Farbe sollte man matte Wandfarbe vermeiden. Der Grund ist, dass sich auf ihr jede Berührung nachverfolgen lässt. Dieser Effekt wird als Schreibeffekt bezeichnet. Nach einiger Zeit sieht die gestrichene Wand dreckig aus und muss neu gestrichen werden. Um den Schreibeffekt zu vermeiden, sollten Sie zu seidenglänzenden Tönen greifen.

Damit das Resultat, die Farbe an der gestrichenen Wand, ordentlich und gleichmäßig aussieht, benötigen Sie gutes Handwerkszeug. Bei einer Oberfläche ohne große Struktur greifen Sie am besten zu einer kurzflorigen Farbwalze. Strukturstarke Wände lassen sich besser mit mit einer langflorigen Walze auftragen.
Beim Auftragen der dunklen Wandfarbe sollten Sie als Heimwerker eine spezielle Technik verfolgen. Die Farbe wird senkrecht und in ein- bis zweifacher Rollenbreite aufgetragen und gleichmäßig verteilt. Bevor die Farbe getrocknet ist, rollen Sie horizontal noch einmal mit neuer Farbe drüber.

Geduld ist beim Streichen eine Tugend. Planen Sie mehrere Anstriche bei dunkler Wandfarbe ein. Zwei bis drei Anstriche führen zu einem besseren Ergebnis.

Wer sich für dunkle Töne an der Wand entscheidet, sollte sich bewusst machen, dass das Streichen sorgfältiger geschehen muss. Bevor es los geht, müssen alle Kanten mit Kreppband sorgfältig abgeklebt werden. Bei dunklen Farben fällt es sofort auf, wenn irgendwo ein weiße Fläche auftritt, weil diese schlecht abgeklebt wurde.

Dunkle Töne machen einen kleinen Raum noch kleiner? Das ist ein Mythos, denn dunkle Wandfarbe sorgt dafür, dass die Konturen des Raumes verschwinden und das Auge die Größe des Zimmers nicht mehr fassen kann.

Ratgeber für Echtholz-Parkett: Was gibt es beim Verlegen zu beachten?

Beim Heimwerken greifen immer mehr Leute zu Echtholz-Parkett anstatt zu Laminat. Das Holz wirkt hochwertiger als Bodenbelag und strahlt ein gewisses Maß an Gemütlichkeit und Wärme aus. Allerdings lässt sich Echtholz schwieriger verlegen als Laminat. Der Grund dafür ist, dass Holz niemals zur Ruhe kommt, was Sie als Heimwerker beim Verlegen bedenken sollten. Hier erfahren Sie, worauf es beim Verlegen von Holzboden zu beachten gibt.

Holz wächst und zwar bei hoher Luftfeuchtigkeit. Diese ist im Sommer höher als im Winter. Für den Echtholz-Boden bedeutet das, dass die verlegten Holzbrett an Länge und Breite zunehmen. Zwar sind es in der Regel nur wenige Millimeter, doch machen diese bei einer großen Fläche viel aus. Wer das beim Heimwerken als Bodenverleger nicht beachtet, riskiert Risse und aufgesprungene Dielen.

Ein Ratschlag, den alle Heimwerker sich zu Herzen nehmen sollten, ist, sich beim Verlegen Zeit zu lassen und die Holzbretter erst einmal akklimatisieren zu lassen. Konkret bedeutet das, nach dem Einkauf das Holz in dem Raum ein bis zwei Wochen zu lagern, in dem es verlegt werden soll.

Beim Verlegen von Holzböden raten die Tipps, immer genügend Abstand zu halten. Dabei halten Sie als Heimwerker am besten Abstand zu den Wänden. Als Faustregel können Sie sich folgende Maße orientieren:
2 Millimeter Abstand zur Wand pro Meter verlegter Länge und das zu beiden Seiten hin. Quer zur Wuchsrichtung des Holzes, also in die Breite, sollte es das 5fache pro Meter sein.

Wenn Sie Echtholz im Freien verlegen wollen, müssen Sie noch größere Abstände einhalten, da Regen und Feuchtigkeit das Ausdehnen des Holzes beeinflussen. Hier gilt die Regel, 10 Millimeter pro Meter in der Länge an Abstand zu halten. Generell sollten Sie sich kundig machen, welche Art von Echtholz für den Außenbereich geeignet ist. Im Handel gibt verarbeitete Echtholz-Bretter und -Platten, die für den Außenbereich empfehlenswert sind.

Boxspringbetten – der neue Wohntrend aus den USA

Ein neuer Kult in den Schlafzimmern ist entfacht: Boxspringbetten haben ihr Comeback. Wurden sie in der Vergangenheit durch einfache Bettgestelle mit Lattenrost und Matratze ersetzt, kommt der königliche Betten-Stil wieder zurück.

Boxspringbetten werden auch Amerikanische ider Continentalbetten genannt. Sie bestehen aus einem Holzrahmen, der in der Regel mit Federn gefüllt ist. Darauf kommt eine Matratze. So ergibt sich das prunkvolle Aussehen, dass an antike Königsbetten erinnert. Wer es besonders prunkvoll mag, legt einen weiteren Tropper auf die Matratze.

In den USA, in Kanada und Schweden haben Boxspringbetten eine lange Tradition. Allerdings sehen Schlaf-Experten diese Betten-Art eher kritisch. Dabei werden vor allem die weichen Matratzen kritisiert, die auf den Betten liegen. Ein weiterer Punkt, der negativ vermerkt wird, ist, dass aufgrund der Stapelung von Matratzen diese schlecht auslüften können. Die Folge ist, dass sich Milben und Keime in den Matratzen ansiedeln.
Ein Pluspunkt für die Boxspringbetten ist der leichte Ein- und Ausstieg, den die hohen Matratzen möglich machen.